Ihr Hund zeigt weniger Bewegungsfreude? Wirkt in seinem Bewegungsverhalten eingeschränkt?
Wie in der Humanmedizin lassen sich auch beim Hund mit krankengymnastischer Unterstützung Heilungsprozesse entscheidend beschleunigen, Schmerzen lindern, Verschleiß aufhalten und die Mobilität verbessern.
Auf den folgenden Seiten stelle ich Ihnen mein Behandlungsangebot vor.
Vor Beginn der Behandlung erfolgt eine ausführliche Befundaufnahme als Grundlage für einen wirkungsvollen Therapieplan. Bei Hunden, die zunächst noch Vertrauen fassen müssen, kann die Befundaufnahme während der weiteren Behandlungen ergänzt werden.
Anfänglich sind ca. 1-3 Behandlungen pro Woche zu empfehlen. Eine sichtbare Verbesserung ist nach 6-10 Behandlungen zu erwarten. Bei chronisch kranken Hunden kann eine Dauertherapie (1-4 Mal pro Monat) nötig sein.
Bei fast jeder Erkrankung des Bewegungsapparates kommt es auch zu schmerzhaften Verspannungen der Muskulatur infolge von Schonhaltungen und Fehlbelastungen. Diese Schmerzen zu lindern ist das Hauptziel der detonisierenden Massage. Die verwendeten Massagetechniken entstammen der Behandlung des Menschen und sind speziell auf die Bedürfnisse des Hundes modifiziert. Sie fördern die Durchblutung, lösen Verspannungen, lockern und erwärmen das Gewebe. Zu Beginn der Therapie dienen sie auch der Entspannung und dem Vertrauensaufbau bei ängstlichen Hunden.
Massagen bilden die Grundlage für die weitere Therapie. Mit speziellen Massagetechniken lassen sich auch Narbenbildungen positiv beeinflussen und die Atmung erleichtern. Eine andere Art der Massage ist die tonisierende Massage, die bei neurologischen Störungen z.B. bei Bandscheibenvorfällen oder schlaffen Lähmungen zum Einsatz kommt. Hierbei stehen Muskeltonusaufbau, Reizsetzung und Anregung der Muskulatur und der Nerven im Vordergrund. Außerdem freuen sich auch gesunde Hunde gern mal über eine Wellnessmassage.
Für viele Krankheiten des Bewegungsapparates stellt das Unterwasserlaufband eine optimale und gelenkschonende Behandlungsmöglichkeit dar. Schmerzende Gelenke werden durch den Auftrieb des Wassers entlastet und der Widerstand des Wassers dient zur Kräftigung der Muskulatur. Auch nach operativen Behandlungen ist das Unterwasserlaufband optimal zur Rehabilitation. Weitere Einsatzgebiete sind neurologische Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle und Lähmungen, aber auch gesunde Hunde profitieren von einer Stärkung der Muskelkraft und Kondition.
Für viele Krankheiten des Bewegungsapparates stellt das Unterwasserlaufband eine optimale und gelenkschonende Behandlungsmöglichkeit dar. Dabei macht man sich insbesondere zwei Eigenschaften des Wassers zunutze: die Auftriebskraft und den Wasserwiderstand. Die Auftriebskraft ermöglicht dem Hund, bis zu 65% weniger Körpergewicht tragen zu müssen. Damit werden schmerzende Gelenke entlastet. Auch bei stärkerer Arthrose und Spondylose ist wieder eine nahezu schmerzfreie Bewegung möglich. Schonhaltungen werden aufgebrochen und die Gelenkbeweglichkeit wird verbessert. Durch den Widerstand des Wassers wird die Muskulatur gleichmäßig trainiert, welche wiederum die kranken Gelenke stabilisiert und damit Schmerzen reduziert. Der Hund entwickelt wieder ein normales, gesundes Gangbild, welches hilft, arthrotischen Folgeschäden aufgrund von Fehlbelastungen vorzubeugen. Operationen bei Fehlstellungen wie z.B. der Hüftgelenksdysplasie HD können um Jahre hinausgezögert oder gänzlich vermieden werden.
Nach operativen Behandlungen ist das Unterwasserlaufband optimal zur Rehabilitation. Frühzeitig eingesetzt lässt sich damit ein Muskelabbau verhindern, Fehlbelastungen vermeiden und ein physiologisches Gangbild trainieren. Beschädigte oder verkürzte Bänder und Sehnen können vorsichtig wieder zur Belastungsfähigkeit geführt werden. Der Widerstand des Wassers bewirkt die Kräftigung der geschwächten oder zurückgebildeten Muskulatur.
Bei neurologische Erkrankungen wie z.B. Bandscheibenvorfälle und Lähmungen bietet sich das Unterwasserlaufband ebenfalls an. Hier trägt der hydrostatische Druck des Wassers zur Stützung und Stabilisierung des Hundes bei. Die gelähmten Gliedmaßen können mit manueller Unterstützung im Wasser bewegt werden. Auf diesem Wege können physiologische Bewegungsmuster neu angebahnt werden.
Weitere Einsatzgebiete sind die gelenkschonende Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Hunden oder die Stärkung des Herz-Kreislaufsystems bei Hunden im Arbeitsdienst oder im Hundesport zur Verbesserung von Muskelkraft und Kondition.
Passive Bewegungen dienen dem Erhalt und der Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit. Sie werden unter anderem bei arthrotischen Bewegungseinschränkungen oder postoperativ/posttraumatisch eingesetzt. Die Bewegungen werden dabei unter Berücksichtigung der Schmerzgrenze bei entspanntem Hund vom Behandler durchgeführt. Die gleichmäßigen Bewegungen erhöhen die Bildung von Gelenkflüssigkeit und verbessern die Durchblutung der angrenzenden Strukturen und beugen damit Verschleißerscheinungen vor. Bei neurologischen Erkrankungen lassen sich physiologische Bewegungsabläufe durch das passive Bewegen neu anbahnen.
Haupteinsatzgebiete der Lymphdrainage sind traumatisch bedingte oder postoperative Lymphödeme. Man unterscheidet akute und chronische Lymphödeme, die mit unterschiedlichen Techniken manuell behandelt werden. Ist der Lymphabfluss gestört, helfen sehr sanfte Massagetechniken, das Gewebe zu entwässern und Schmerzen zu lindern.
Das Amplimed syncro ist ein moduliertes Mittelfrequenz Elektrostimulationsgerät, das auf Nerven, Muskeln und Gelenke wirkt. Es wird zur Schmerzlinderung, Muskeltonisierung und zur Aktivierung bzw. Regeneration von Zellen und Geweben verwendet. Haupteinsatzgebiete sind Wirbelsäulenerkrankungen, Lähmungen, Neuralgien, Myopathien, Arthrosen, Narbenverhärtungen und anderes mehr. Die stufenlos regelbare Intensität wird individuell so eingestellt, dass die Elektrotherapie sich für den Hund angenehm anfühlt.
Das Prinzip der isometischen Übungen ist die Muskelanspannung ohne Muskelbewegung. Sie werden auch stabilisierende Übungen genannt. Sie können am liegenden, sitzenden oder stehenden Hund durchgeführt werden. Sie helfen, einem Muskelabbau vorzubeugen.
Die aktive Krankengymnastik wird in der Rehabilitationsphase eingesetzt. Hier werden Belastungsphasen und gleichmäßiges Belasten, Koordination, Ausdauer und Konditionsaufbau und ein verbessertes Gangbild geübt. Dafür stehen diverse Trainingsmethoden und Trainingsgeräte zur Verfügung.
Zur Gangschulung und Verbesserung der Koordination kann das Cavalettitraining eingesetzt werden. Cavalettis sind kleine Bodenhindernisse, die der Hund überschreiten muss. Der Hund muss sich dabei sehr auf seine Hinterhand und das Anheben der Beine konzentrieren. Diese Übung kann auch erfolgreich zum Muskelaufbau eingesetzt werden, insbesondere in Kombination mit Gewichtsmanschetten. Das Gleichgewicht kann mit Übungen auf dem Schaukelbrett trainiert werden. Diese Übungen können im Liegen, Sitzen oder Stehen durchgeführt werden. Der Biko- Expander hilft beim Abfußen der Hinterhand und erleichtert so das Gehen, dass wieder eine koordinierte Bewegung und damit ein Training der Muskulatur ermöglicht wird. Er wird insbesondere bei neurologischen Erkrankungen eingesetzt, die mit schweren Bewegungsstörungen und unkoordiniertem Gangbild einhergehen.
Mein Studium zur Hundekrankengymnastin habe ich an der 1. DAHP-Nord absolviert, einer der zwei ersten staatlich anerkannten Ausbildungsstätten für Hundephysiotherapie in Deutschland. Dort habe ich meine Qualifikation zur Hundephysiotherapeutin erworben.
Des Weiteren bin ich als Fachärztin für Augenheilkunde im humanmedizinischen Bereich tätig.


In meiner Praxis biete ich Ihnen flexible Termine an.
Auch am Samstag oder in den Abendstunden nehme ich mir Zeit für Ihren Liebling.
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Ich werde mich mit Ihnen in Verbindung setzen.